CQOps

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Fast, minimal terminal-based amateur radio logger

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CQOps Benutzerhandbuch

CQOps ist ein tastaturbedienter Amateurfunk-Logger für den Heim-, Portabel- und Clubbetrieb sowie gelegentliche Contests. QSOs werden zuerst auf dem eigenen Computer gespeichert; Internetdienste sind optional. Beginnen Sie mit manueller Eingabe und ergänzen Sie Funkgerätesteuerung oder Online-Dienste nach Bedarf.

Menü- und Feldnamen entsprechen hier der englischen Oberfläche. Tastenkürzel gelten je nach aktivem Bildschirm; die untere Hilfeleiste und ? zeigen die verfügbaren Funktionen.

Inhalt

  1. Installation
  2. Erste Einrichtung
  3. Das erste QSO
  4. Bildschirme und Status
  5. Tägliches Loggen
  6. Stationsprofile
  7. Logbuch und Sicherungen
  8. Funkgerät und Digitalbetrieb
  9. Online-Dienste
  10. GPS und APRS
  11. Portabelbetrieb
  12. Contests
  13. CQOps Live
  14. Tastenkürzel
  15. Fehlerbehebung und Hilfe

Installation

Laden Sie CQOps von der Release-Seite. Das Terminalfenster muss mindestens 75 × 24 Zeichen groß sein; ab 80 × 43 arbeitet es sich komfortabler.

System Installation
Windows cqops-setup.exe herunterladen oder cqops-windows-portable.zip ohne Installation entpacken. Windows Terminal wird empfohlen.
Debian, Ubuntu, Linux Mint, Pop!_OS Passendes .deb herunterladen: amd64 für die meisten Intel/AMD-PCs, arm64 für 64-Bit-ARM oder armhf für 32-Bit-Raspberry-Pi-OS. Mit dem Paketinstallationsprogramm öffnen.
Fedora, RHEL, Rocky, AlmaLinux Die unten stehenden Repository-Befehle verwenden.
Arch, Manjaro, CachyOS AUR-Paket mit paru -S cqops-bin oder yay -S cqops-bin installieren.
Andere Linux-Systeme Passendes Linux-Archiv .tar.gz für den Prozessor von der Release-Seite laden und entpacken.
macOS cqops-darwin-arm64 für Apple Silicon oder cqops-darwin-amd64 für Intel laden. Die Befehle unten verwenden.

Auf Debian-basierten Systemen ist alternativ die Installation aus dem Repository möglich:

curl -1sLf 'https://dl.cloudsmith.io/public/szporwolik/cqops/setup.deb.sh' | sudo -E bash
sudo apt update
sudo apt install cqops

Auf Fedora-basierten Systemen:

curl -1sLf 'https://dl.cloudsmith.io/public/szporwolik/cqops/setup.rpm.sh' | sudo -E bash
sudo dnf install cqops

Unter macOS im Downloadordner ausführen und FILE durch den genauen heruntergeladenen Dateinamen ersetzen:

chmod +x FILE
sudo mv FILE /usr/local/bin/cqops

Starten Sie mit cqops oder führen Sie das entpackte portable Programm aus. cqops --offline startet offline, cqops --version zeigt die Version und cqops --help die Startoptionen. Exportieren Sie Ihre Logbücher vor einem Update.

Erste Einrichtung

Der Assistent fragt nach Logbuchname, Stationsrufzeichen, Maidenhead-Locator und Kontinent. Das Stationsrufzeichen wird beim Senden verwendet; ein Operatorprofil bezeichnet die Person an der Station.

Ctrl+A zeigt optionale Stationsreferenzen und CQ-/ITU-Zonen. Die eigene SOTA-/POTA-/WWFF-Referenz gehört in die Stations-/Logbucheinstellungen; Referenzen im QSO-Formular gehören zur Gegenstation. Die IARU-Region wird später unter F9 → Logbooks eingestellt.

Legen Sie ein Funkgeräteprofil mit Name, Antenne und Leistung an. Wählen Sie None für manuelle Frequenz- und Betriebsarteneingabe, flrig oder Hamlib. Richten Sie optionale Verbindungen erst ein, wenn das grundlegende Loggen funktioniert.

Tab / Shift+Tab wechselt Felder, Space ändert Auswahloptionen und Save & Next führt weiter. Esc geht zurück, F10 beendet das Programm. Prüfen und speichern Sie die Zusammenfassung. CQOps erkennt die Zeitzone des Computers; QSO-Datum und -Zeit werden in UTC geführt. Prüfen Sie vor dem Betrieb die Rechneruhr.

Das erste QSO

  1. F1 drücken und Logbuch, Stationsrufzeichen, Operator, Funkgerät und Contest prüfen.
  2. Rufzeichen der Gegenstation eingeben; Ins startet eine konfigurierte Abfrage. Priorität bedeutet Datenvertrauen: Standard ist QRZ.com (100) > HamQTH (90) > Callook.info (80) > QRZ.RU (70) > lokales Logbuch (60) > Wavelog (10), CTY.DAT immer zuletzt; Anbieter mit niedrigerer Priorität füllen nur noch leere Felder.
  3. UTC-Datum/-Zeit, Frequenz in MHz, Band, Betriebsart sowie gesendeten und empfangenen Rapport prüfen.
  4. Bei Bedarf Name, QTH, Locator, Referenz oder Kommentar ergänzen.
  5. Enter drücken. Die Verbindung erscheint in Recent QSOs.

Fordert DUPE! eine Bestätigung, speichert ein weiteres Enter trotzdem; Esc bricht die Bestätigung ab. Die Warnung fordert zum Prüfen auf und bedeutet nicht automatisch, dass das QSO verworfen werden muss.

Bildschirme und Status

Taste Bildschirm Zweck
F1 QSO Kontakte eingeben und letzte QSOs ansehen
F2 Partner Rufzeichendaten, Karte, Statistik, Foto
F3 APRS Stationen in der Nähe
F4 DX Cluster Spots und Filter
F5 PSK Reporter Empfangsberichte digitaler Betriebsarten
F6 References SOTA-, POTA-, WWFF-, IOTA-Suche
F7 Band Plan Frequenzen und Betriebsvorgaben
F8 Logbook Bearbeiten, importieren, exportieren, synchronisieren
F9 Configuration Stations- und Diensteinstellungen
F10 Quit CQOps beenden

Oben stehen die aktive Stationseinrichtung, Ortszeit (L) und UTC (Z). Weiß bedeutet normalerweise aktiv, Gelb deaktiviert/Verbindungsaufbau/Warten und Rot einen Fehler. WSJT ist während des Sendens hervorgehoben. WL! warnt vor einem nicht unterstützten alten Wavelog-Schlüssel.

Tägliches Loggen

Mit Tab / Shift+Tab wechseln Sie Felder, mit PgUp / PgDn Band, Betriebsart oder Unterbetriebsart. Shift+Backspace leert das aktuelle Feld, Del das Formular. Prüfen Sie bei Splitbetrieb Freq RX.

Keep behält den Kommentar nach dem Speichern. Retain behält das gesamte Formular: vor dem nächsten Speichern Rufzeichen, Zeit, Rapporte und Referenzen prüfen. Contest-Austauschfelder erscheinen nur bei aktivem Contest. SIG / SIG Info ist für weitere Angaben zu Interessengruppen vorgesehen.

Sind beide Locator bekannt, zeigt CQOps Entfernung und Peilung. Callbook-Daten können den Heimatstandort statt des aktuellen Portabelstandorts angeben; prüfen Sie sie. Kennzeichnungen für neues Rufzeichen, neues DXCC und Duplikat helfen bei der Einordnung.

F6 sucht Referenzen nach Name oder Kennung und kann die Referenz der Gegenstation übernehmen. F7 zeigt Bandpläne und kann ein verbundenes Funkgerät abstimmen. Die Einträge sind Betriebshilfen, keine Sendegenehmigung: eigene Berechtigungen und örtlichen Bandplan beachten.

Drei gemeinsame Favoriten speichern Frequenz, Betriebsart und Band:

Platz Abrufen Aktuelle Werte speichern
1 Alt+Ins Alt+Shift+Ins
2 Alt+Home Alt+Shift+Home
3 Alt+PgUp Alt+Shift+PgUp

Stationsprofile

Logbücher, Operatoren, Funkgeräte und Contests werden in den jeweiligen F9-Menüs angelegt; Ins fügt einen Eintrag hinzu. Im QSO-Bildschirm:

Kürzel Wechseln
Ctrl+L Logbuch
Ctrl+O Operator
Ctrl+R Funkgerät
Ctrl+C Contest

Logbücher haben getrennte Stationsdaten und Wavelog-/APRS-Einstellungen. Operatorprofile bezeichnen die bedienende Person; das Rufzeichen wird in ADIF OPERATOR gespeichert. Funkgeräteprofile enthalten Ausrüstung, Leistung, Funkgeräte-/Rotorsteuerung und WSJT-X-Einstellungen. Prüfen Sie nach jedem Wechsel die Statusleiste, besonders beim automatischen digitalen Loggen.

Weitere F9-Menüs betreffen Darstellung, Einheiten, Zeitzone, Callbooks, Integrationen und Hinweistöne.

Logbuch und Sicherungen

In F8 ein QSO auswählen und mit Enter oder e bearbeiten. Mit Enter speichern und bestätigen. Delete löscht den ausgewählten Kontakt. Vor Massenänderungen sichern; Ctrl+P löscht destruktiv alle QSOs und ist keine Suchfunktion.

Kürzel in F8 Aktion
Ctrl+I ADIF importieren, Datensätze prüfen und Duplikate überspringen
Ctrl+E Alle Kontakte oder nach Contest gefilterte Auswahl exportieren
Ctrl+W Noch nicht übertragene Kontakte zu Wavelog senden
Alt+W Von Wavelog herunterladen

Importzusammenfassung und Exportauswahl prüfen. Importierte Kontakte können anschließend zu Wavelog übertragen werden. CQOps unterstützt ADIF 3.1.7 und erhält Contest-IDs und Austauschdaten. Sichern Sie jedes Logbuch separat, möglichst auf einem anderen Gerät. ADIF sichert Kontakte, nicht sämtliche Einstellungen oder Zugangsdaten.

Die Konfiguration liegt unter Linux/macOS in ~/.config/cqops/config.yaml, unter Windows in %APPDATA%\cqops\config.yaml. Zugangsdaten stehen separat in secrets.enc; beim Rechnerwechsel müssen sie neu eingegeben werden. Löschen Sie Konfigurationsdateien nicht als ersten Schritt der Fehlersuche.

Funkgerät und Digitalbetrieb

Funkgerätesteuerung

Unter F9 → Rigs flrig oder Hamlib wählen und die Verbindungseinstellungen abgleichen. Zuerst flrig oder rigctld starten. flrig verwendet üblicherweise localhost:12345. Welche Frequenz-, Betriebsart-, Split- und Leistungsdaten verfügbar sind, hängt vom Funkgerät ab. Bei None erfolgt die Eingabe manuell.

WSJT-X

Verwenden Sie WSJT-X ab 2.6. Gleichen Sie Settings → Reporting → UDP Server mit den UDP-Einstellungen des aktiven CQOps-Funkgeräteprofils ab. Loggen Sie ein abgeschlossenes Test-QSO in WSJT-X und prüfen Sie, ob es in CQOps erscheint.

Empfangene QSOs verwenden das aktive Logbuch und den aktiven Contest; Duplikate werden übersprungen. Vor einer Sitzung Operator und WSJT-Anzeige prüfen. CQOps warnt bei abweichendem Operator. Bei entsprechender Einrichtung kann der Wavelog-Upload folgen. Mode/Submode passend wählen; FT8 wird als FT8 exportiert, FT4/FT2 als MFSK mit passender Unterbetriebsart.

Rotorsteuerung

Die Steuerung über Hamlib rotctld ist experimentell. Prüfen Sie Richtung und mechanische Grenzen vor der Verwendung. Halten Sie eine sichere Stoppmöglichkeit bereit: falsche Einstellungen können Antenne, Rotor oder Speiseleitung beschädigen.

Kürzel Aktion
Alt+, / Alt+. Azimut −5° / +5°
Alt+’ / Alt+; Elevation −5° / +5°
Alt+\ Auf die berechnete Peilung drehen
Alt+/ Bewegung stoppen

Online-Dienste

Callbooks

Anbieter und Reihenfolge unter F9 → Callbook festlegen, dann Ins im QSO-Formular drücken. Aktivierte Anbieter werden nacheinander abgefragt. Die Basisrufzeichen-Suche kann Portabelpräfixe/-suffixe weglassen; den gefundenen Standort prüfen.

Anbieter Zugang
QRZ.com XML-Abonnement und Zugangsdaten
HamQTH Kostenloses Konto
QRZ.RU API-Zugang getrennt vom Website-Zugang
Callook.info US-Rufzeichen; kein Konto

F2 zeigt die Gegenstation. Fotos hängen vom Anbieter und Terminal ab; das experimentelle Kitty Graphics unter General benötigt beispielsweise Kitty, Ghostty oder WezTerm.

Wavelog

URL, API-v2-Token (wl2_…) und Stationsprofil pro Logbuch einstellen. Alte v1-Schlüssel werden nicht akzeptiert. Die Auswahl einer Wavelog-Station kann lokale Stationsdaten ausfüllen: vor dem Speichern Rufzeichen, Locator und Referenzen prüfen.

QSOs werden zuerst lokal gespeichert. Fehlgeschlagene Uploads mit F8 → Ctrl+W wiederholen; Alt+W lädt Kontakte herunter. Beim Öffnen eines verknüpften QSOs zur Bearbeitung kann CQOps die Daten aus Wavelog aktualisieren. Online-Änderungen und Löschungen betreffen auch die entfernte Kopie. Lesen Sie die Bestätigung, besonders offline; eine rein lokale Änderung ist nicht automatisch in Wavelog angekommen.

Clubstationen: Verwenden Sie den wl2_-Schlüssel des Besitzers zusammen mit der Option Gemeinsame Clubstation im Logbuchformular. Synchronisierte Kontakte sind dann schreibgeschützt — Änderungen und Löschungen erfolgen auf der Wavelog-Seite; CQOps sendet für sie keine PATCH- oder DELETE-Anfragen. Neue Kontakte werden normal hochgeladen und dem aktiven Operator zugeordnet (fehlt dieser, dem Stationsrufzeichen). Der API-Schlüssel wird verschlüsselt gespeichert und bei aktivierter Option nach dem Speichern nie wieder angezeigt — Feld leer lassen, um ihn zu behalten, neuen Schlüssel eingeben, um ihn zu ersetzen.

DX Cluster und Ausbreitung

DX Cluster unter Integrations einrichten und F4 öffnen. b / c / m / t filtern Band, Kontinent des Spotters, Betriebsart und Alter. Backspace setzt Filter zurück. Enter übernimmt den Spot, stimmt das verbundene Funkgerät ab und kehrt zu F1 zurück; Space stimmt ab, ohne den Cluster zu verlassen.

Auf F1 öffnet Ctrl+S den Spot-Dialog und Ctrl+P übernimmt das Rufzeichen des nächstgelegenen angezeigten Spots. Vor dem Senden prüfen. F5 zeigt PSK-Reporter-Empfangsberichte, keine Garantie aktueller Ausbreitung. Solar zeigt HamQSL-Bedingungen; zwischengespeicherte Werte können veraltet sein. F5 ist standardmäßig aus — PSK Reporter unter Integrationen aktivieren.

GPS und APRS

GPS

Unter Integrations einen seriellen GPS-Empfänger oder GPSD einrichten. Grid from GPS in den Stations-/Logbucheinstellungen aktivieren, um den Locator für QSOs, Peilungen, APRS und Dashboard zu nutzen. Rot bedeutet Fehler, Gelb keine Positionsbestimmung, Weiß gültige Position. Vor dem Betrieb den Locator prüfen. 6, 8 oder 10 Zeichen wählen; mehr Zeichen garantieren keine höhere Empfängergenauigkeit.

APRS

Dienst Verbindung
APRS-IS APRS-Server im Internet
KISS Serieller Hardware-TNC und Funkgerät
KISS Server TCP-TNC wie Dire Wolf; lokal nutzbar

Dienst unter F9 → Integrations → APRS wählen. Rufzeichen/SSID, Symbol, Kommentar, Reichweite und Bakenintervall unter F9 → Logbooks → [active logbook] → APRS setzen. APRS TX und Send beacons nur aktivieren, wenn gesendet werden soll. Reiner Empfang zeigt APRS-RX. Positionsbaken veröffentlichen Ihren Standort; Position und gewünschten Empfängerkreis vorher prüfen.

Automatische Bakenintervalle betragen mindestens fünf Minuten. F3 zeigt kürzlich gehörte Stationen: Pfeile wählen, Enter übernimmt ins QSO-Formular, d / t / s ändern Entfernung/Alter/Typ, Backspace löscht Filter und b sendet eine konfigurierte Bake sofort. GPS-Baken benötigen Grid from GPS und eine gültige Position.

Ein Fixed grid (opt) pro Logbuch fixiert APRS-Mittelpunkt und Baken auf diesen Locator und überschreibt GPS und das Stationsraster (Priorität: fixed > GPS > Stationsraster). Der in QSOs gespeicherte Locator bleibt unverändert. Im Dashboard folgt der Stationspunkt der tatsächlich gesendeten Position; die Stationskarte zeigt eine Zeile APRS, wenn sie vom Logging-Locator abweicht.

Portabelbetrieb

Vor der Abfahrt das Portabellogbuch wählen; Rufzeichen, Locator, Aktivierungsreferenz, Funkgerät, Antenne und Leistung prüfen. Die gesamte Station testen und CQOps online starten, um Referenz- und Präfixdaten zu aktualisieren. Prüfen, ob F6 die benötigten Referenzen findet. Sicherung exportieren.

Lokales Loggen funktioniert ohne Internet. cqops --offline überspringt Netzwerkfunktionen; Live-Abfragen und Synchronisierung sind dann nicht verlässlich verfügbar. Lokale Netzwerkgeräte vor der Abfahrt im gewählten Startmodus testen. Zwischengespeicherte Daten können veraltet sein.

Danach QSO-Anzahl und Referenzen prüfen, ADIF exportieren, sichern und gegebenenfalls nicht übertragene Kontakte zu Wavelog senden. Das benötigte Einreichungsformat jedes Diplomprogramms prüfen und bei Bedarf konvertieren.

Contests

CQOps unterstützt gelegentliches Contest-Loggen, Austauschdaten, laufende Nummern und QSO-Raten. Es ist kein vollständiges Auswertungs- oder Einreichungssystem. Für anspruchsvollen Contestbetrieb einen spezialisierten Logger verwenden.

Unter F9 → Contests mit Ins Name, Datum, ADIF-Contest-ID, Startnummer und Vorlagen für gesendeten/empfangenen Austausch festlegen.

Platzhalter Wert
@rst Gesendeter oder empfangener Rapport
@serial Laufende Nummer
@cqz / @mycqz CQ-Zone der Gegenstation / eigene
@itu / @myitu ITU-Zone der Gegenstation / eigene
@grid / @mygrid Locator der Gegenstation / eigener

Auf F1 wechselt Ctrl+C den Contest. Austausch und nächste Nummer vor dem Senden prüfen. Die Statusleiste zeigt Anzahl, nächste Nummer und Zeiten; breitere Fenster zeigen weitere Ratenstatistiken. Nach Abschluss wieder ohne aktiven Contest arbeiten.

Zum Export F8 öffnen, mit Ctrl+C den Contestfilter wählen, dann Ctrl+E und die Auswahl prüfen. Ausgabeformat ist ADIF, nicht Cabrillo. Format- und Einreichungsregeln des Veranstalters beachten.

CQOps Live

F9 → Integrations → HTTP Server aktivieren und mit [ Save & Back ] (Enter/Space) speichern. Auf dem CQOps-Computer http://localhost:8073 öffnen.

Die Standardadresse 0.0.0.0 erlaubt Zugriff aus dem lokalen Netz, soweit die Firewall ihn zulässt. Auf anderen Geräten die IP-Adresse des CQOps-Computers mit Port 8073 verwenden. 127.0.0.1 beschränkt den Zugriff auf diesen Computer. Nur in einem vertrauenswürdigen Netz verwenden; den Port nicht ins Internet weiterleiten.

Das Dashboard aktualisiert Kontakt, QSO-Karten, letzte Verbindungen, Raten, Operatoren, APRS sowie verfügbare Ausbreitungs-/Wetterdaten automatisch. Internetabhängige Ebenen können offline fehlen. Header 1, Header 2, Logo URL und Event Start passen die Veranstaltungsanzeige an; das Startdatum filtert Statistiken und QSO-Listen.

Tastenkürzel

Bildschirm Tasten Aktion
Allgemein ? / Esc / F10 Hilfe / zurück / beenden
QSO Tab / Shift+Tab Nächstes / vorheriges Feld
QSO Enter / Ins Speichern / abfragen
QSO Shift+Backspace / Del Feld / Formular leeren
QSO Ctrl+L / Ctrl+O / Ctrl+R / Ctrl+C Logbuch / Operator / Funkgerät / Contest wechseln
Logbuch ↑ / ↓, PgUp / PgDn, Home / End Auswahl, Seite, erste / letzte Zeile
Logbuch Enter oder e / Delete Gewähltes QSO bearbeiten / löschen
Logbuch Ctrl+I / Ctrl+E ADIF importieren / exportieren
Logbuch Ctrl+W / Alt+W Wavelog hochladen / herunterladen
Logbuch Ctrl+C / Backspace Contestfilter / Suche leeren

Kürzel sind bildschirmabhängig: Ctrl+C beendet CQOps nicht. Auf Laptops kann für Funktionstasten Fn nötig sein. Fängt das Terminal eine Taste ab, dessen Tastatureinstellungen und die CQOps-Hilfe prüfen.

Fehlerbehebung und Hilfe

Problem Zuerst prüfen
Start oder unvollständiger Bildschirm Terminalgröße, Windows Terminal unter Windows, cqops --offline testen
Funkgerät nicht verbunden Aktives Profil, flrig/rigctld gestartet, Modell, serielle Schnittstelle, Geschwindigkeit, Host/Port, Schnittstelle durch anderes Programm belegt
WSJT-X-QSO fehlt UDP-Einstellungen, WSJT-Anzeige, QSO tatsächlich in WSJT-X geloggt, aktives Logbuch
Wavelog-Fehler URL, wl2_-Token, Stationsprofil, Internet; lokale QSOs bleiben erhalten
Keine GPS-Position Schnittstelle/Geschwindigkeit oder GPSD-Adresse, freie Himmelssicht, gültige Position, Grid from GPS
Keine APRS-Baken Logbuch, APRS TX und Send beacons, Rufzeichen/SSID, TNC/Funkgerät oder Internet
Dashboard nicht erreichbar Server aktiviert, richtige IP und Port, Firewall; localhost bezeichnet das Gerät mit dem Browser

Bei Einstellungsproblemen zuerst F9 nutzen, bevor Dateien geändert werden. Zugangsdaten neu eingeben, wenn CQOps ein Problem mit gespeicherten Geheimnissen meldet oder der Computer gewechselt wurde.

Bei Bedarf F9 → General → Debug aktivieren, den Fehler sicher reproduzieren und das Diagnoseprotokoll sichern; danach Debug wieder deaktivieren.

System Diagnoseprotokolle
Linux ~/.local/share/cqops/logs/
macOS ~/Library/Application Support/cqops/logs/
Windows %APPDATA%\cqops\logs\

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